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Standard-Software

Softfonts in MS-Word Druckertreiber integrieren

Ein Dokument kann noch so glänzend formuliert sein, ohne das rechte Format ist dem Text keine große Zukunft beschieden. Ne­ben den üblichen Formatierungen wie Abssatz-, Seiten- und Zei­chenformat erwartet man üblicherweise auch ein typografisch an­sprechendes Schriftbild, womit die Probleme beginnen, sofern man keinen PostScript-Drucker besitzt. Im harten Büroalltag wird je­doch häufig ein schneller Laser-Drucker eingesetzt, der zu den Modellen HP-LJ+ oder HP-LJ II kompatibel ist. Diese Geräte be­sitzen in der Regel nur wenige eingebaute Fonts, so daß auch Word aus diesen Druckern nur wenig herausholen kann.

Softfonts verwenden
Ein Ausweg aus dieser Misere besteht im Einbinden von Softfonts. Diese kann man von diversen Anbietern beziehen, wobei stellver­tretend Bitsstream und die deutsche Firma s.a.x. (Karlsruhe) ge­nannt seien. Beide Firmen verfolgen eine grundlegend unter­schiedliche Produktpoltik.

Ausgerasterte Fonts
s.a.x. bietet alle Schriften ausgerastert an. Das heißt, alle Schriften sind sofort einsatzfertig, stehen dafür jedoch nur in bestimmten Punktgrößen zur Verfügung. Dabei handelt es sich in der Regel um 6, 8, 10, 12, 14, 18, 24 und 30 Punkt. Zu jedem Schriftenpaket existiert ein eintsprechender Druckertreiber, wobei die Produktlo­gik davon ausgeht, daß über die Outline-Software der Drucker­treiber gewechselt wird, so daß immer nur ein gültiger Drucker­treiber vorliegt.

Skalierbare Vektorschriften
Bitstream hingegen gehört zu den führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Digitailisierung von Schriften und verfügt über hochentwickelte Software zum automatischen Ausrastern von Vektorschriften mit minimalen Qualitätsverlusten. Unter Windows geschieht dies mittels Bitstream-Facelift sogar quasi Online. Be­dingt duch die Vektortechnik kann beziehnungsweise der Anwen­der sämtliche Punktgrößen, die vom jeweiligen Drucker unter­stützt werden, selbst generieren. Dazu gibt es eine speziell für Microsoft Word angepaßte Version des Bitstream Installation Kits, das neben den Schriften gleich auch die entsprechenden Drucker­treiber generiert.

Große Druckertreiber
Spätestens an diesem Punkt trifft man jedoch auf ein Problem, das man sich mit anderen Produkten ebenfalls einhandelt: Der Druckertreiber beinhaltet sämtliche in einer Sitzung erzeugte Schriften mit allen Schnitten. Der so entstandene Druckertreiber kann aber eine beträchtliche Größe erreichen, die unter Word Speicherprobleme auslösen können.

Wichtige Schriftgrößen generieren
Ein möglicher Ausweg mit Bitstream-Schriften besteht darin, nur die wichtigsten Schriftgrößen zu generieren. Jedoch will es die Lo­gik des Lebens, das man dann garantiert irgendwann genau die Schriftgröße benötigt, die nicht generiert wurde. Bedenkt man fer­ner, daß der (DOS) Bitstream-Schriftengenerator so langsam ar­beitet, daß man ihn am besten über Nacht seine Tätigkeit verrich­ten läßt, ist es langfristig am klügsten, gleich sämtliche benötigen Punktgrößen auf einen Schlag zu generieren.

Druckertreiber konfigurieren
Im folgenden zeigen wir, wie man beliebige Word-Druckertreiber bezüglich der Schriften konfigurieren kann. Dazu zählt aus das Einbinden von neuen Schriften. Der Vorteil dieser Vorgehens­weise besteht darin, daß er für sämtliche Softfont-Typen anwend­bar ist. Man kann insbesondere auch verschiedene Softfont-Typen miteinander kombinieren, denn der Word Druckertreiber ist die gemeinsame Basis, auf die sich sämtliche Anbieter stützen müssen.

Utility MergePrd
Bevor man jedoch damit beginnen kann, Druckertreiber zu konfi­gurieren, muß man sich zunächst das dafür notwendige Programm beschaffen. Dies wird in Deutschland nicht mit Word ausgeliefert, sondern muß von Microsoft angefordert werden. Auf der von microsoft kostenlos zur Verfügung gestellten Diskette befinden sich neben einer englischen Dokumentation zwei Programme:

MS-Utilities


MergePrd  - Druckertreiber kombinieren
MakePrd   - Druckertreiber generieren




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