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Windows
Programmiern unter MS-WINDOWS 3.0 mit Turbo-Pascal
Glaubt man den Propheten, ist WINDOWS 3.0 das vorweggenommene OS/2. WINDOWS ist multitaskingfähig, überwindet die 640 KB Hürde und ist vor allem leicht zu bedienen. Zum Umschalten zwischen Programmen braucht der Anwender nur ein paar Tasten zu drücken oder mit der Maus zu klicken. Auch das Übertragen von Daten zwischen Programmen hat sich Dank des dynamischen Datenaustauschs, kurz DDE genannt, drastisch vereinfacht. Kurzum WINDOWS 3.0 ist eine perfekte Oberfläche sowohl für den Power-User, als auch für den gelegentlichen PC-Anwender.
Dies haben auch die Software-Hersteller erkannt und bieten zunehmend mehr Programme an, die speziell für WINDOWS entwickelt wurden. Mit Turbo-Pascal für WINDOWS steht jetzt auch ein leistungsfähiger Compiler für private Anwendungen und den sogenannten Hobby-Bereich zur Verfügung. Doch auch unter TPWin ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Das Thema WINDOWS ist zu komplex, als das man sich in wenigen Stunden durch sämtliche Details durcharbeiten könnte. Deshalb wird CHIP-SPECIAL in den nächsten Heften in loser Folge auf WINDOWS-Themen eingehen.
Aller Anfang ist schwer...
Beim Erstellen einer MS-WINDOWS-Applikation fallen zwangsläufig mehrere Arbeitsschritte an, da eine MS-WINDOWS-Applikation aus mehreren teilweise optionalen Elementen besteht, die am Ende zu einem Programm zusammengefügt werden. Dabei lassen sich Programmcode und Ressourcen unterscheiden. Als Ressourcen werden unter WINDOWS die Datenteile bezeichnet, mit denen das System direkt in Berührung kommt. Dazu gehören neben den ICONs vor allem Menüs, Dialoge und sonstige Texte aller Art.
Programmcode:
- Programm-Modul(e)
- Bibliothek(en)
- Standard-Unit(s)
Ressourcen:
- CURSOR-Definition(en)
- BITMAP-Definition(en)
- ICON-Definition(en)
- Dialog-Definition(en)
- Menü-Definition(en)
- String-Tabelle(n)
Obwohl auf den ersten Blick fast alles automatisch durch TPWin zusammengefügt wird, sind einige Zwischenschritte nötig.