Computer & Technik
Standard-Software
Plazieren von Grafiken in MS-Word
Zum Plazieren der importierten Grafiken gibt es zwei Möglichkeiten:
- einfaches Einfügen
- einfügen und absolutes Positionieren
Einfaches Einfügen
Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile. Soll die Grafik lediglich an der aktuellen vertikalen Position spaltenfüllend plaziert werden, bietet sich das einfache Einfügen an. Dazu ist als Ausrichtung "Zentriert" zu wählen und die Spaltenbreite als "Breite der Grafik" zu setzen. Wenn die Grafik umrahmt werden soll, muß dies bei der Definition der Breite berücksichtigt werden, indem die Breite einige Millimeter kleiner gewählt wird.
Einfügen und absolutes Positionieren
Weitaus mehr Gestaltungsmöglichkeiten bieten sich, wenn die Grafik eingefügt und absolut plaziert wird. Allerdings ist dieser Komfort mit etwas mehr Aufwand verbunden.
A:91060296.PCX;5 cm;3,559 cm;PCX |
UUm beispielsweise ein kleines Logo in einen Absatz gemeinsam mit Text zu positionieren, sind mehrere Arbeitsschritte notwendig. Zunächst wird die Grafik wie gewohnt importiert, wobei entsprechend kleine Maße (hier 5 cm) für die Breite anzugeben sind und als Ausrichtung "Rechts" gewählt wird. Danach steht das Bild über dem Absatz in den es integriert werden soll. Durch den Aufruf von "Format Position" mit den Werten "Rechts: bezüglich Spalte" und "Rahmenbreite: Breite der Grafik" wird das Bild an den rechten Rand des Absatzes plaziert. Zu beachten ist dabei, daß der Textabsatz nicht mit dem Attribut "Nebeneinander (Ja)" versehen sein darf.
Grafik in Kopfzeilen
Grafiken können ebenso als Bestandteil von Kopf- oder Fußzeilen auf jeder Seite an der gleichen Position erscheinen.
Kombinieren von Text und Grafik
Für die Praxis weitaus interessanter ist jedoch das Kombinieren von Text und Grafik, sei es in einem Absatz, wie bereits demonstriert, oder als ergänzende Elemente. Werden Grafiken und Texte nämlich absolut über "Format Position" plaziert, können sie sich gegenseitig überlagern und ergänzen. In der Regel werden die Grafiken zuerst eingefügt und darüber Texte plaziert. Auf diese Weise können Formulare und andere optisch komplexe Dokumente gestaltet werden, wie die Beispielurkunde zeigt.
Beispiel
Die Urkunde des fiktiven BWDATA-Instituts besteht aus einer Grafik (entnommen der Sammlung "Grafiken & Symbole" des INTEREST-Verlages) und einen darüber plazierten Text. Der Text wurde als ein Absatz geschrieben, das heißt, am Zeilenende wurde nicht <Return> sondern <umschalten return> gedrückt. Anschließend ist der gesamte Absatz über "Format Position" mit "Horizontale Ausrichtung: Zentriert" und "Vertikale Rahmenposition: 8 cm" über der weißen Fläche des Urkundenformulars zu plazieren.
Unterschrift auf Serienbriefen
Eine weitere interessante Anwendung ist das automatische Einfügen einer gedruckten Unterschrift auf Serienbriefen. Dazu sind vier Schritte nötig:
1. Unterschrift leisten
Unterschrift mit schwarzem Filzstift auf weißem Papier
2. Unterschrift einscannen
Seite mit 300 dpi oder höher einscannen
3. Unterschrift ausschneiden
Konnte die Unterschrift nicht bereits beim Scannen isoliert werden, muß die eingescannte Datei in ein Malprogramm geladen und damit der rechteckige Ausschnitt, der die Unterschrift umfaßt, ausgeschnitten werden, damit die Grafikdatei nur den relevanten Teil umfaßt. Für hochwertige Dokumente bietet es sich sogar an, die eingescannte Vorlage zu vektorisieren, beispielsweise mit CTrace, dem Vektorisiermodul von Corel Draw, und die so gewonnene Grafik im EPS-Format abzuspeichern.
4. Grafik einfügen
Als letztes ist die Grafik in den Serienbrief einzufügen, wobei in der Regel genügt, die Grafik an der aktuellen Absatzposition zu positionieren.