Computer & Technik
Standard-Software
Formulare mit MS-WORD
Formulare gehören zum Leben wie das täglich Brot. Dies läßt sich leider nicht ändern. Mit MS-WORD läßt sich aber der Formularkrieg stark vereinfachen. Denn MS-WORD unterstützt die Formularbearbeitung in mehrfacher Hinsicht. Zunächst lassen sich mit WORD auf recht einfache Weise anspruchsvolle Formulare entwerfen und als Dokument oder Textbaustein abspeichern oder auch ausdrucken. Anschließend können diese Formulare manuell oder automatisch ausgefüllt und gedruckt werden. Insbesondere das datenbankgestützte automatische Ausfüllen von Formularen bietet interessante Einsatzmöglichkeiten.
Unterscheidung einzelner Formularkategorien
Je nachdem, wie die Formulare später ausgefüllt bzw. gedruckt werden sollen, lassen sich drei Gruppen von Formularen bilden, die bereits bei der Erstellung unterschiedlich behandelt werden müssen:
- Formulare für automatisches Ausfüllen
- Formulare für manuelles Ausfüllen
- Formulare als Vordrucke
Formulare als Vordrucke
Formulare als Vordrucke stellen die einfachste Form des Formulars dar. Ihre Erstellung unterscheidet sich von einem normalen Text lediglich dadurch, daß die einzelnen Informationen großräumiger auf dem Dokument plaziert werden. Ausgefüllt werden die Vordrucke später per Hand oder mit Schreibmaschine. Dies gilt auch für ein ganz spezielles Formular: Den Briefkopf. Mit WORD ist es kein Problem, einen anspruchsvollen Briefkopf zu gestalten, der - wenn mit einem Laserdrucker ausgedruckt - sogar als Vorlage für eine Druckerei dienen kann.
Formulare optisch aufbereiten
In Verbindung mit den Spalten- und Rahmenfunktionen von WORD lassen sich speziell bei Verwendung von Laserdrucker und Softfonts anspruchsvolle Formulare entwerfen. Aber auch mit normalen Matrixdruckern können Sie brauchbare Ergebnisse erzielen.
Ein Beispiel für ein recht einfaches Formular ist die folgende Mitarbeiterkartei, die als reines Vordruck-Formular gestaltet wurde. Zur Gestaltung wurden neben zwei Schriftgrößen auch Rahmen und Linien eingesetzt. Die Plazierung der Spalten erfolgte über Tabulatoren.
Damit die Rahmen auch tatsächlich die gewünschten Blöcke umschließen, muß anstelle des harten <RETURN> die weiche Zeilenschaltung mit <Umsch Return> verwendet werden.
Mitarbeiterkartei
Nummer:
Name: Vorname:
Wohnort: Straße:
Telefon:
Beschäftigt seit: Vertrag befristet bis:
Letzter Arbeitgeber:
Unabhängig von der Art und Weise des Ausfüllens können auch Vordruck-Formulare für das Ausfüllen vorbereitet und entsprechend erstellt werden. Dies erleichtert das spätere Umstellen auf eine rationellere Datenverarbeitung.