Computer & Technik

Standard-Software

Disk-Caching mit dBASE IV

Um die Ablaufgeschwindigkeit von dBASE-Programmen sowie des gesammten Datenbanksystems zu erhöhen, kann ein Cache-Speicher installiert werden. Ein Cache hat die Aufgabe, Zugriffe auf die Festplatte zu optimieren, indem immer die zuletzt gelesenen Sektoren im Speicher für erneute Leseoperationen bereitgehalten werden.

Unter dBASE IV gibt es mit CACHEDB <Param> eine spezielle Caching-Funktion. Der Paramater <Param> kann dabei drei verschiedene Werte annehmen:

EXT
dBASE richtet den Cache im Extented Memory des Rechner ein.

LIM
dBASE richtet den Cache im EMS-Speicher nach LIM-Standard des Rechner ein.

OFF
Deinstalliert den Cache.

Um Probleme mit anderen speicherresidenten Programmen zu vermeiden, sollte der Treiber DBCINIT in die CONFIG.SYS eingebunden werden:

DEVICE=<Laufwerk>:\<Pfad>\DBCINIT.EXE

CACHEDB muß nur einmal aufgerufen werden. dBASE merkt sich den jeweils aktuellen Zustand für nachfolgende Aufrufe. Einmal installierter Cache muß also auf jeden Fall wieder mit CACHEDB OFF deinstalliert werden, wenn dBASE ohne Cache laufen soll.

Wird im System bereits ein anderer Cache eingesetzt, beispielsweise SMARTDRIVE, sollte CACHEDB nicht eingesetzt werden.

Bei der Arbeit mit dem Befehl SET AUTOSAVE ON muß der Cache so konfiguriert werden, daß die Daten sofort auf die Festplatte durchgeschrieben werden. Dazu muß man am dBASE-Befehlspunkt "RUN CACHEDB /W" eingeben. Im Gegensatz zum gesamten Cache bleibt diese Einstellung nur für eine dBASE-Sitzung wirksam, beziehungsweise bis zur expliziten Abschaltung über "RUN CACHEDB /S"





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