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Die Zeichenbreitentabelle eines MS-Word Druckertreibers

Die Zeichenbreitentabelle enthält die Werte für die Breite der Zeichen beim Drucken mit Proportionalschriften. Dieser Abschnit wird nur dann benötigt, wenn mit Proportionalschriften gedruckt wird. Bei Schriftarten mit fester Zeichenbreite kann er ignoriert werden, sofern keine Zeichenkonvertierungstabelle vorhanden ist. Falls ja, muß die Zechenbreitentabelle die korrekten Breitenwerte für alle Zeichen nach deren Konvertierung enthalten.

{W#
Kennzeichnet den Beginn der Zeichenbreitentabelle mit der Nummer #.

FontSize:#chFirst #chLast
FontSize ist der mittlere Schriftgrad in halben Punkten. Der hier angegebene Wert muß nicht mit dem Wert in der PSD überein­stimmen, von der aus auf die entsprechende Zeichenbreitentabelle verwiesen wird.

Zeichenbreiten­anpassung
Wenn die Zeichenbreitenanpassung durch Setzen der Mikroschrit­telung aktiviert wird, ermittelt Word die Zeichenbreiten für eine Proportionalschrift mit einem bestimmten Schriftgrad, indem es die in der Zeichenbreitentabelle angegebenen Werte im Verhält­nis des Schriftgrads der PSD zum schriftgrad der Zeichenbreiten­tabelle umrechnet.

Beschreibungsgrenzen
Mit #chFirst und #chLast werden das erste und letzte Zeichen der Zeichenbreitentabelle festgelegt.

Die zeichenbreitentabelle selbst besteht aus den ASCII-Werten der Zeichen gefolgt von einem Doppelpunkt und der Breite des Zeichens in dxaMin-Einheiten. Beispiel:

32:120 33:55 34:90 35:120 usw.

}W
Kennzeichnet das Ende einer Zeichenbreitentabelle.

 

Zeichenkonvertierungstabelle

Die Zeichenkonvertierungstabelle ist ein wichtiger Abschnitt in der DBS-Datei, der das Emulieren nicht vorhandener Zeichen, aber auch das Umgruppieren vorhandener Zeichen ermöglicht. So können beispielsweise die deutschen Umlaute auf exotischen Druckern korrekt gedruckt werden, indem die Zeichen auf druck­bare Codes gemappt werden, ohne daß der Word-Text davon be­troffen ist.

Austausch nur beim Drucken
In der Zeichenkonvertiertabelle legt man die Zeichenfolge oder Steuercodesequenz fest, die anstelle des zu konvertierenden Zeichens gedruckt werden soll. Wann immer Word während des Druckens auf ein zu konvertierendes Zeichen stößt, druckt es die festgelegte Zeichenfolge. Die Ausgabe auf dem Bildschirm bleibt davon unberührt.

Für die Eingabe der Steuercodes gelten die weiter oben be­schrie­benen Vorschriften. Um beispielsweise das mathematische Zeichen "größer gleich" zu emulieren, kann man das ASCII-Zeichen 242 so umcodieren, daß der Drucker zunächst ein Größer-Zeichen druckt, anschließend einen Rückschritt ausführt und dann noch einen Unterstrich ausgibt. Dies läßt sich beispiels­weise mit dem Steuercode ">^H_" erreichen, der wie folgt zu­stande kommt:

>    Drucken des Größer-Zeichens
^H   Steuercode 8 (+64 = 72 = H)
_    Drucken des Unterstrichs.

Als Zeichenbreite wird das breitere der beiden Zeichen eingetra­gen, obwohl die hier vorgestellte Anweisung eigentlich nur mit fester Zeichenbreite einsetzbar ist. Bei proportionallen Schriften wird man den Rückschritt über einen Wagenrücklauf in der Länge der Breite des Zeichens ">" durchführen müssen, was je nach ver­wendeten Drucker unterschiedlich zu realisieren ist.

Mit Hilfe der Zeichenkonvertierungstabelle läßt sich nahezu jedes Zeichenkonvertierproblem lösen. Um jedoch nicht immer den ge­samten zeichensatz umdefinieren zu müssen, kann man auch mit mehreren CSDs arbeiten. Die notwendigen Anweisungen in der DBS-Datei lauten:

{T#
Kennzeichnet den Anfang der Zeichenkonvertiertabelle mit der Nummer #.

cCSD:#
# ist die Anzahl der Zeichenfolgenbeschreibungen für die Tabelle.

chFirst:# chLast:#
Die Begrenzung der CSD wird über das erste und letzte enthaltene Zeichen festgelegt. Dieser Bereich muß jeweils lückenlos gefüllt sein. Soll ein Zeichen nicht konvertiert werden, muß es in Anfüh­rungszeichen gesetzt werden. Ansonsten erfolgt die Umco­dierung durch Auflisten der Zeichen und der Codefolgen:

#:"Zeichenfolge" #:"Zeichenfolge"  usw.





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