Computer & Technik

Standard-Software

Beschreibung der Schriftarten in einem MS-Word Druckertreiber

Im Abschnitt "Font Description" der DBS-Datei werden die für einen Drucker verfügbaren Schriftarten und Schriftgrade beschrieben.

F##
Kennzeichnet den Anfang der Beschreibung einer Schriftart mit Nummer ##.

Word teilt alle Schriften in Schriftfamilien auf, denen eindeutige Kontrollnummern zugeordnet sind:

0-15 Linear-Antiqua a-p
16-31 Antiqua a-p
32-39 Schreibschrift a-h
40-47 Fremschrift a-h
48-55 Titelschrift a-h
56-63 Symbolschrift a-h

Damit ist indirekt auch festgelegt, daß maximal 64 verschiedene Schriftarten in einer DBS-Datei und auch in einem Word-Doku­ment verwendet werden können.

CTP
Für jede chriftart kann eine Hinweisadresse auf eine Zeichenkon­vertiertabelle angegeben werden. Für die erste Schriftart wird die Zeichenkonvertiertabelle "T0" verwendet, auf die auch bei der zweiten Schriftart verwiesen werden kann. Wird keine Zeichen­konvertierungstabelle benötigt, kann man NIL angeben. Die CTPs sehen also folgendermaßen aus:

CTP:T0    oder
CTP:NIL

cPSDs
Mit diesem Wert wird die Anzahl der für die momentan verwen­dete Schriftart verfügbaren Schriftgrade fest. Die Schriftgrade müssen in aufsteiegender Reihenfolge angeordnet sein, das heißt, die Schriftart mit dem kleinsten Schriftgrad wird zuerst beschrie­ben, gefolgt von der nächsthöheren Schriftart. Jeder PSD hat dabei folgenden Aufbau:

FontSize:#
# ist der Schriftgrad in halben Punkten. Um den Schriftgrad in Punkten zu ermitteln, teilt man 120 durch die Anzahl der Zeichen pro Zoll. Wenn man beispielsweise mit einer 10er Teilung arbeitet, erhält man als Ergebnis 12 Punkt. Da der Schriftgrad in halben Punkten anzugeben st, muß 24 eingetragen werden.

Wtps:# # # #
Auf die Wtps-Anweisung folgen vier Werte, die die Breite der Zeichen in den vier Betriebsmodi festlegen:

1.   Zeichenbreite für Normalschrift
2.   Zeichenbreite für Kursivschrift
3.   Zeichenbreite für Fettschrift
4.   Zeichenbreite für fette Kursivschrift.

Jeder Wtps-Wert entspricht der Zeichenbreite in dxaMin-Einhei­ten. Beispielsweise:

Wtps:10 12 12 13

Für Proportionalschriften muß anstelle der konkreten Werte eine Hinweisadresse auf eine Zeichenbreitentabelle verwendet werden, aus der sich Word die Breite der jeweiligen Zeichen holt. Bei­spielsweise:

Wtps: W0 W1 W1 W2

beginmod
Auf diese Anweisung folgt der Seuercode, mit der der Drucker in die für die momentane Schriftart und den momentanen Schrift­grad benötigte Betriebsart geschaltet wird.

endmod
Dieser Anweisung folgt der Steuercode, mit dem der Drucker wie­der in den Ausgangszustand zurückversetzt wird.

beginItalicmod
endItalicmod
Diesen Anweisungen folgen die Steuercodes, um Kursivdruck zu starten beziehungsweise zu beenden.

beginBoldmod
endBoldmod
Diesen Anweisungen folgen die Steuercodes, um Fettdruck zu starten beziehungsweise zu beenden.

beginItalBoldmod
endItalBoldmod
Diesen Anweisungen folgen die Steuercodes, um fetten Kursiv­druck zu starten beziehungsweise zu beenden.

DLF:#
Anstelle des Nummernzeichens ist eine Zahl zwischen 0 und 15 einzutragen, die anzegt, zu welcher der verfügbaren Betriebsarten ladbare Zeichensätze existieren. Die vier Betriebsarten sind:

1    Normal
2    Kursiv
3    Fett
4    Fett kursiv

Die einzelnen Wert sind zu addieren und hinter dem DLF-Flag einzutragen.

 

Falls vorhandenen, folgen an dieser Stelle weitere PSDs, bis alle Schriftgrade der Schriftart beschrieben sind.

 

FontName:name
Am Ende des Abschnitts "Font Description" steht der Name der Schriftart. Dieser Text erscheint später im Befehlsfeld "Schriftart:" des Befehls FORMAT ZEICHEN.

}F
Dieser Code kennzeichnet das Ende des Abschnitts "Font Decrip­tion" einer schriftart. Müssen mehrere Schriftarten beschrieben werden, schließt ich die Beschreibung der nächsten Schriftart un­mittelbar an die vorhergehende an. Sie beginnt mit "$(F#".





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