Computer & Technik
Standard-Software
Auswahl des geeigneten Formates für den Grafikimport nach MS-Word
Oft bietet die verwendete Grafiksoftware die Wahl zwischen mehreren Exportformaten. Jedoch ist nicht jede gleich gut geeignet. Prinzipiell sollte man immer versuchen, ein Vektorformat zu verwenden. Zur Ausgabe auf PostScript-Drucker oder Laser-Belichter ist das EPS-Format natürlich erste Wahl.
Export als Vektorgrafik bietet höchste Qualität
Für Grafiken aus Lotus 1-2-3 ist PIC bestens geeignet. Umrißzeichnungen hingegen lassen sich auch als HPGL-Datei gut importieren und sind auf CAD-Systemen oft die einzige Möglichkeit, die Grafik professionell zu exportieren. Enthalten die HPGL-Grafiken Füllmuster, wozu auf komplett gefüllte Flächen zählen, kann es auf Laser-Belichter zu Problemen kommen. Wann immer möglich sollte man in solchen Fällen einer TIFF-Datei den Vorzug geben.
Für die häufigsten Anwendungen folgt eine Liste der in Frage kommenden Exportformate:
Zum Importieren aus: Formatieren Sie die Grafik für den Export in:
AutoCAD HPGL
ChartMaster HPGL
CorelDraw EPS, TIFF (Grayscale)
Designer EPS
Energraphics HPGL, TIFF
Freelance Plus HPGL
Graph-in-the-box HPGL
Graphwriter HPGL
Harvard Graphics PCX, EPS, HPGL
Hijack EPS
HotShot EPS
HP Graphics Gallery TIFF, PCX, HPGL
HP Scanning Gallery TIFF, PCX
Lotus 1-2-3 PIC
Microsoft Chart HPGL
Microsoft Excel Über die Zwischenablage, oder HPGL
Microsoft Project Über die Zwischenablage, oder HPGL
MS Paintbrush PCX
Paradox EPS
Windows Paint Über die Zwischenablage
Microsoft Pageview Pageview Bitmap Format
Export von Pixelgrafiken möglichst in Grauwerten
Wenn schon Pixelgrafiken verwendet werden müssen, dann erreicht man den besten Kontrast logischerweise mit reinen schwarz/weiß Grafiken, sofern es sich um großflächige Elemente handelt. Kleinere oder gar farbige Objekte lassen sich aber in der Regel als Grauwert-Bild besser verarbeiten. Dies liegt daran, daß Word zur Umsetzung der Farben einen Dither-Algorithmus verwendet, der pauschal auf den Index der Farbpalette angewand wird. Dicht beieinander liegende Farben können dabei ebensowenig auseinandergehalten werden, wie ungünstige Farbkombinationen, die zwar auf Farbsystemen gut zu unterscheiden sind, gedithert jedoch wenig voneinander abstechen.
Grauwertbilder lassen sich besser skalieren
Grauwerte lassen sich in solchen Fällen besser umsetzen und vor allem auch besser skalieren, während ansonsten bei Pixelbildern recht schnell Muster oder Streifen auftreten. Grauwertbilder vermeiden diesen Effekt, da sie erst nach dem Skalieren ausgerastert werden.